Demeter-Felderzeugnisse ist zertifiziertes Mitglied des BioFairVereins

Demeter-Felderzeugnisse GmbH ist zertifiziertes Mitglied des BioFairVereins. Klaus-Dieter Brügesch, Geschäftsführer von Demeter-Felderzeugnisse bringt bio&fair in seiner Begründung für die Mitgliedschaft auf den Punkt:

 

"Wir sind Mitglied im BioFairVerein, weil wir mit allen unseren Partnern eine verbindliche, transparente und langfristige Zusammenarbeit pflegen.

Wir wollen durch unser Tun alle mit einbeziehen, um eine andere Art der Landbewirtschaftung und Zusammenarbeit zu etablieren."

 

Weitere Infos zu Aktivitäten und Grundsätzen finden Sie unter:

www.biofairverein.de

 

 

Richtlinien des BioFairVerein:

 die bio&fairen Grundsätze des Vereins

Die Arbeit des Vereins „Bestes Bio – Fair für alle e.V.“ basiert auf einem umfassenden Verständnis von Fairness. 

Fairness umfasst:
faire Wirtschafts- und Handelsbeziehungen, faire Preise für Lebensmittel und Rohstoffe, soziale Verantwortung innerhalb des Betriebes und für die Gesellschaft, Transparenz, Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit. 

Die Mitglieder des Vereins wollen sich für faire Wirtschafts- und Handelsbeziehungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und für regionales Wirtschaften einsetzen sowie das Sozial- und Umweltengagement in den Betrieben und in der Region fördern. 


Ziele des Vereins sind insbesondere:

  • die Erzeugung von hochwertigen, genussvollen und gesunden Bio-Lebensmitteln im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens zu unterstützen,
  • ökologische Produktionsweisen zu unterstützen, die dem Natur-, Umwelt- Klimaschutz und der Kulturlandschaftspflege verpflichtet sind und ihre Weiterentwicklung zu fördern,
  • den ländlichen Raum zu fördern, in dem die Unternehmen dazu beitragen, dass alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette ein existenzsicherndes Einkommen erzielen,
  • Transparenz über die Herkunft und Erzeugung der Rohstoffe und Produkte herzustellen, um damit einen Beitrag zur Verbraucherberatung und zum Verbraucherschutz zu leisten.


Für die oben genannten Prinzipien wurde ein Prüfkonzept entwickelt, das von einer unabhängigen Kontrollstelle z.B. im Rahmen der EG-Öko-Kontrolle oder der Verbandskontrolle mit geprüft werden kann. Diese Zertifizierung ist Voraussetzung für die Nutzung des Bio&Fair-Siegels.
Mit der Arbeit des Vereins und dem Prüfkonzept sollen neue gesellschaftliche Standards gesetzt werden. Daher werden die Kriterien regelmäßig überprüft, um sie im Sinne der oben genannten Grundsätze weiter zu verbessern. 

 

1. 100% Bio über die EG-Öko-VO hinaus

Die Anforderungen an die Herstellung der Bio-Lebensmittel und ihre Verarbeitung gehen über die Grundlagen der EG Öko-VO 834/2007 hinaus und entsprechen den Richtlinien der anerkannten Bio-Anbauverbände. Eine Mitgliedschaft in einem Anbauverband ist nicht erforderlich. Teilumgestellte Unternehmen können kein Mitglied werden. 

 

2. Regionalität

Der Bezug der Rohstoffe erfolgt so regional wie möglich, soweit die Rohstoffe in ausreichender Menge und Qualität vorhanden sind. Mindestens 60% der Rohstoffe müssen aus der Region Deutschland, bzw. in Grenzgebieten aus einem Umkreis von 200 km kommen. 

 

3. Soziale Verantwortung im Unternehmen und für die Region

Die Unternehmen fördern die berufliche und persönliche Qualifikation der Mitarbeiter. Sie bieten Ausbildungsmöglichkeiten wie z.B. Lehrstellen und/oder Plätze für Praktikanten, Trainees an. Die Unternehmen zahlen ihrem Stammpersonal einen bestimmten Mindestlohn.
Der Verein veröffentlicht das gesellschaftliche Engagement / die Aktionen von Unternehmen wie z.B. Aktionen gegen Gentechnik, die Teilnahme an Diskussionsveranstaltungen usw. Damit sollen Anregungen für andere Unternehmen gegeben werden. 

 

4. Umwelt- und Klimaschutz

Die Unternehmen betreiben in ihren Betrieben und in der Produktion einen aktiven Umweltschutz. Sie nutzen z.B. Erneuerbare Energien und achten bei Anschaffungen, Bau- und Umbaumaßnahmen auf Energieeffizienz. Ebenso werden Umweltschutzaspekte beim Bezug bzw. der Entsorgung von Verpackungsmaterialien berücksichtigt. 

 

5. Faire Wirtschafts- und Handelsbeziehungen

Im gegenseitigen Einvernehmen legen Erzeuger und Verarbeiter den Preis für die Rohware fest.
Für die Preisbestimmung gibt es zwei begrenzende Faktoren. Nach unten wird die Grenze an dem Anspruch ausgerichtet, den Fortbestand der bäuerlichen, ökologischen Landwirtschaft zu sichern. Die Preisobergrenze wird bestimmt durch die Existenzsicherung der Verarbeitungsbetriebe und der dort angesiedelten Arbeitsplätze. Als Richtschnur wird angestrebt, dass die Preise im oberen Drittel der marktüblichen Durchschnittspreise für regionale Ware liegen. Die Unternehmen beziehen internationale Rohware soweit möglich, aus zertifiziertem, fairen Handel. 

 

6. Prozess- und Produktqualität

Die Unternehmer sind bestrebt möglichst hohe Standards sowohl bei der Produkt- als auch bei der Prozessqualität einzuhalten.
Sie sind bestrebt möglichst viel Rohstoffe, jedoch mindestens 50%, in Verbandsqualität zu verarbeiten. 

Zur Prozessqualität gehören das Herstellungsverfahren sowie die zuvor beschriebenen sozialen und ökologischen Aspekte. Produkte mit dem Bio&Fair-Siegel werden nur im qualitätsorientierten Handel verkauft. Darunter sind Naturkostfachgeschäfte, Bio-Supermärkte, Direktvermarkter oder der konventionelle Lebensmitteleinzelhandel mit Qualitätsausrichtung zu verstehen. Wenn eine Firma zertifiziert ist, darf sie unter ihrer Firmenmarke keine Produkte im Discounter verkaufen. In besonderen Fällen (z.B. bei Ernteausfällen oder bei Verlust eines Großkunden) kann die Qualitätskommission auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung erteilen. 

 

Quelle: www.biofairverein.de

Mehr Informationen zu BioFair:

www.biofairverein.de

 

BioFair Zertifikat zum Downloaden: