Kartoffel Ernte – es ist geschafft

Da wir als Demeter-Felderzeugnisse über 30 Bio-TK Kartoffelprodukte sowohl für den Einzelhandel als auch für die Gastronomie anbieten, können alle Kartoffeln, ob klein oder groß, ob hoher oder niedriger Stärkegehalt,  verarbeitet werden. Wir sorgen schon im Vorfeld für eine ganzheitliche Verwertung der Ressourcen. Eine Ressourcenverschwendung wird bei uns ausgeschlossen. Dies ist wichtig für unsere Landwirte und unser Klima! Es ist uns wichtig, dass nichts verschwendet und die Arbeit auf den Höfen wertgeschätzt wird. 

In den letzten drei Monaten wurden von ca. 40 Höfen Kartoffeln geerntet. Für die Produktion unserer über 30 Kartoffelprodukte wie z.B. die Reibekuchen, Röstinchen, Wedges oder unsere Pommes werden die späten Sorten verwendet. Auf den Höfen wurde mit Hochdruck gerodet, sortiert und verladen damit die Verarbeitung an verschiedenen Standorten reibungslos stattfinden konnte. Diese logistische Leistung bedeutet für alle Beteiligten lange Tage, Nerven behalten, landwirtschaftliches und logistisches Können und viel Engagement.
Für die Verarbeitung der Pommes benötigen wir große Kartoffeln mit einem ausreichenden Stärkegehalt. Da wir ohne Zitronensäure und ohne Coating arbeiten, können nur die BESTEN zu Pommes verarbeitet werden.  Das ist uns auch in 2019 gelungen und wir sind begeistert von der diesjährigen Produktqualität!
Auch unsere anderen Kartoffelprodukte wie z.B. die Reibekuchen, Wedges, Röstinchen, Tellerröstis, Kartoffeltaschen, Schupfnudeln, Kartoffelknödel, Kartoffelpüree… sind frisch produziert und ab sofort beziehbar. 
Wir freuen uns mit Ihnen auf viele genussvolle Kartoffelgerichte und bedanken uns bei allen (engagierten Landwirten, tüchtigen Erntehelfern, unermüdlichen Logistikunternehmen, unseren fleißigen Mitarbeitern, den geduldigen Verarbeitern und unseren treuen Kunden) für die gute Zusammenarbeit!

 

Das Kartoffeljahr 2019

In Frühkartoffelanbaugebieten wurde bereits Ende Februar gepflanzt. Begünstigt durch vorfrühlingshafte Temperaturen setzte das Wachstum der vorgekeimten Knollen rasch ein. Auch die späteren Auspflanzungen für die Haupternte erfolgten überwiegend unter günstigen Boden- und Witterungsbedingungen. Trotz kühlerer Temperaturen im Mai startete die Frühkartoffelvermarktung aus heimischem Anbau zur Monatsmitte. Die Kartoffel hat im Vergleich zu anderen Ackerkulturen ein schwach ausgeprägtes Wurzelwerk und benötigt daher für ein optimales Wachstum ausreichend Wasser in den oberen Bodenschichten. Die Frühkartoffeln konnten noch von den im Winter etwas aufgefüllten Bodenwasservorräten und den Niederschlägen im Mai profitieren. Aber seit der ersten großen Hitzewelle Ende Juni und angesichts zu geringer Niederschläge im Juni und Juli hatten sich die Aussichten hinsichtlich Ertrag und Qualität der Anschlusssorten deutlich verschlechtert. Bei den hohen Temperaturen kam das Wachstum zum Stillstand; zudem wurden die geschwächten Bestände anfälliger für Pilzinfektionen.